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Yunex Traffic gibt Bussen und Straßenbahnen in Wallonien, Belgien, Vorfahrt 

  • Yunex Traffic wird ein Prioritätssystem für den öffentlichen Verkehr in Wallonien, Belgien, entwickeln, implementieren und warten. 
  • Das System basiert auf Yunex Traffic ICTraffic C-ITS, das mit den europäischen ETSI (Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen) Standards für C-ITS konform ist und eine reibungslose grenzüberschreitende Interoperabilität ermöglicht. 
  • Während die Verkehrsbetreiber von geringeren Kosten und mehr Flexibilität profitieren, können die Nutzer:innen öffentlicher Verkehrsmittel mit kürzeren Reisezeiten, weniger Verspätungen und weniger Emissionen rechnen.  

Wallonien, Belgien, 25. Januar 2023. Zusammen mit den IT-Diensten der Wallonischen Verkehrsbetriebe (OTW) wird Yunex Traffic in Wallonien, Belgien, ein digitales Priorisierungssystem für den öffentlichen Verkehr implementieren. Das System wird zu einer Verringerung der Betriebskosten, der Fahrzeiten und der Reisezeit beitragen und so die Stadt bei ihrer Aufgabe unterstützen, die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs zu erhöhen.  

Um immer mehr Menschen zu motivieren, vom Auto auf Bus und Straßenbahn umzusteigen, müssen die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver werden.

Der Betreiber TEC hat dies zu einem der wichtigsten Projekte in seinem Geschäftsplan gemacht und ein Projekt zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs durch die Bevorzugung von Bussen und Straßenbahnen gestartet. Das gesamte Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem SPW (Service public de Wallonia) durchgeführt.

Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung, Umsetzung und Wartung von Systemen zur Verkehrspriorisierung erhielt Yunex Traffic den Zuschlag für das Projekt, dessen erste Phase voraussichtlich bis Ende 2023 abgeschlossen sein wird.  

“Der öffentliche Verkehr ist einer der Eckpfeiler einer nachhaltigen urbanen Mobilität. Seine Stärkung ist daher ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu grüneren Straßen und lebenswerteren Städten. Wir freuen uns sehr, dass wir die Region Wallonien dabei unterstützen können”, sagt Ronny Govers, Managing Director von Yunex Traffic BeLux. 

Ein bewährtes System, angepasst an die Bedürfnisse einer Region.  

Das System, das Yunex Traffic Belgien in der Wallonie implementiert, wird unter Einbeziehung der IT-Kompetenzen des Verkehrsunternehmens TEC und in Zusammenarbeit mit dem SPW (Service Public de Wallonie) entwickelt.

Der TEC entwickelt das Tool, das die Prioritätsmeldungen generiert, und Yunex Traffic sorgt für die Umwandlung der Meldungen in Kreuzungen.

Die Lösung basiert auf dem ICTraffic C-ITS-Framework – einem System, das verschiedene C-ITS-Anwendungsfälle handhaben kann, darunter die Priorisierung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Einsatzfahrzeugen oder aktiven Verkehrsteilnehmern.

Durch die Verarbeitung kontinuierlicher Echtzeit-Updates der Position des herannahenden Busses stellt Yunex Traffic ICTraffic C-ITS sicher, dass die Ampel an jeder Kreuzung automatisch zum richtigen Zeitpunkt auf Grün schaltet. Auf diese Weise werden auch die Auswirkungen auf andere Verkehrsteilnehmende begrenzt.

Zum Signalaustausch nutzt das System Mobilfunknetze. Der Austausch von Vorranganforderungssignalen erfolgt dabei zwischen der Yunex Traffic Plattform und den auf der bestehenden Infrastruktur installierten Straßeneinheiten (RCM). Die Geolokalisierung von Bussen und Straßenbahnen erfolgt über die vom TEC entwickelte Onboard-Unit. Da keine Änderungen oder Erweiterungen der technischen Infrastruktur oder der Fahrzeuge erforderlich sind, ist die Implementierung und Wartung von Yunex Traffic ICTtrafic C-ITS schnell und kostengünstig.

Geringere Kosten für Betriebe und höherer Komfort für die Reisenden  

Das neue Priorisierungssystem bringt sowohl für die Verkehrsunternehmen als auch für die Nutzenden zahlreiche Vorteile mit sich: Während die Verkehrsunternehmen von einer größeren Flexibilität und Kosteneinsparungen profitieren, können sich die Nutzenden des öffentlichen Verkehrs auf eine wesentlich angenehmere Reise dank kürzerer Fahrzeiten und weniger Verspätungen freuen. Und da die Zahl der Starts und Stopps reduziert wird, sinken auch die Emissionen des öffentlichen Verkehrs, was die Lebensqualität in der Region verbessert.