09 November 2022

Yunex Traffic automatisiert das Verkehrsmanagement der Schweizer Nationalstraßen

  • Yunex Traffic sichert sich den Zuschlag für das Projekt „Verkehrslenkung Schweiz“ mit einem Gesamtvolumen von bis zu 30 Millionen Schweizer Franken.
  • Kern des Projekts ist die Automatisierung und die zentrale Steuerung des Verkehrsmanagements der Schweizer Autobahnen in einem benutzerfreundlichen System.
  • Das Bundesamt für Straßen (ASTRA) begründet die Entscheidung für Yunex Traffic mit der größten Anforderungsabdeckung sowie der Einreichung des besten Vorgehenskonzepts.

Zürich, 09.11.2022. Das Bundesamt für Straßen (ASTRA) beauftragt Yunex Traffic mit der Automatisierung des Verkehrsmanagements der Schweizer Nationalstraßen. Das Projekt mit einem prognostizierten Gesamtvolumen von bis zu 30 Millionen Schweizer Franken wurde in einem mehrstufigen Dialogverfahren vergeben. Yunex Traffic überzeugte mit der besten Anforderungsabdeckung und dem besten Vorgehenskonzept. 

Das Bundesamt für Straßen (ASTRA) hat die Streckenausrüstungen der Schweizer Nationalstraßen in den letzten Jahren stark ausgebaut und das operative Verkehrsmanagement deutlich verbessert. Die Handhabung der Anlagen erfolgt jedoch noch nicht vollständig automatisiert über dezentrale Systeme.

Das soll sich mit dem geplanten Projekt „Verkehrslenkung-Schweiz“ ändern, welches die Automatisierung von Verkehrsmaßnahmen und die einheitliche Bedienung der Verkehrsmanagement-Anlagen zum Ziel hat.

Das neue System mit einer einheitlichen Verkehrsmanagementlogik bietet dem ASTRA viele erweiterte und neue Funktionalitäten, wie z.B. ein umfassendes Bild zur Verkehrslage, eine zentrale, überregionale Verkehrsbeeinflussung sowie eine zentrale, effiziente Anlagenversorgung (Konfiguration, Parametrierung).

Yunex Traffic überzeugt wirtschaftlich und qualitativ

Das Projekt wurde nach einem mehrstufigen Dialogverfahren vergeben, welches Anfang 2021 begann. Drei vom ASTRA evaluierte Anbieter entwickelten bis zur offiziellen Ausschreibung im Oktober 2021 praxisorientierte Lösungen, welche die Anforderungen des Projekts bestmöglich erfüllen sollten. Zudem wurde im Rahmen des Dialogs auch ein Prototyp entwickelt, um einzelne Anforderungen zu schärfen und weitere Erkenntnisse in die finale Ausschreibung zu übernehmen.

Yunex Traffic sicherte sich in diesem mehrstufigen Prozess den Zuschlag für dieses Großprojekt. Das ASTRA begründet die Entscheidung für Yunex Traffic mit der besten Anforderungsabdeckung und dem besten Vorgehenskonzept, wodurch das Angebot in der Gesamtheit als das Vorteilhafteste angesehen wurde.

„Digitalisierung und Automatisierung sind die Schlüssel zu mehr Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit auf unseren Straßen. Unsere Lösung für das Verkehrsmanagement der Schweizer Nationalstraßen ist deshalb nicht nur wegweisend für die Schweiz, sondern zeigt auch anderen Ländern und Städten einen Weg auf, ihre Verkehrssysteme mit innovativen Technologien für die Anforderungen des Verkehrs von morgen fit zu machen“, sagt Daniel Bärtsch, Geschäftsführer von Yunex Traffic in der Schweiz.

Eine Verkehrsmanagementzentrale anstatt zahlreicher Einzellösungen

Für das Projekt „Verkehrslenkung-Schweiz“ wird Yunex Traffic die Autobahn-Verkehrsmanagementplattform "Varia" auf Basis der individuellen Anforderungen des Projekts weiterentwickeln. Diese kommt bereits seit einigen Jahren erfolgreich in zahlreichen Verkehrsleitsystemen in der Schweiz und in vielen anderen Ländern weltweit zum Einsatz.

Dank des hohen Automatisierungsgrads des Systems und der Bedienerfreundlichkeit reduzieren sich die manuellen Tätigkeiten in der Verkehrssteuerung auf ein Minimum. Anwender profitieren außerdem über die gesamte Lebensdauer des Systems von technischen Erweiterungen und einer kontinuierlichen Sicherstellung der höchsten Sicherheitsstandards durch Yunex Traffic.

In einer ersten Phase des Projekts liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung und Installation der Verkehrsmanagementplattform Varia und der Einbindung von ausgewählten Verkehrsmanagement-Anlagen. Danach werden in sogenannten Realisierungsetappen die restlichen Verkehrsmanagement-Anlagen der Schweiz über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren angebunden und integriert.