Zum Inhalt springen

Vorausdenken, um Verkehrssysteme sicher zu halten: Lernt Ruben kennen – unseren IT‑Security‑Spezialisten

Bei Yunex Traffic gestalten wir die Zukunft intelligenter Verkehrssysteme. Mit Daten und Digitalisierung machen wir Mobilität sicherer, flüssiger und effizienter.

Lernt Ruben Ebersold kennen – Teil unseres Solution‑Sales‑Teams in Deutschland und Experte für IT‑Sicherheit. Erfahrt mehr über seine Rolle und wie er dazu beiträgt, sichere und vernetzte Mobilitätssysteme zu gestalten – für heute und morgen.

Hallo Ruben, Kannst du uns erzählen, was deine Rolle ist und womit du dich beschäftigst?

Ruben: Sehr gern. Ich bin Teil des Solution‑Sales‑Teams und unterstütze die Vertriebsaktivitäten unserer regionalen Einheiten in ganz Deutschland. Mein besonderer Schwerpunkt liegt auf IT‑Sicherheit. Das heißt im Grunde, ich beschäftige mich mit all den Dingen, die in vernetzten Verkehrssystemen schiefgehen könnten – idealerweise, bevor sie es tatsächlich tun. Ich arbeite an der Schnittstelle zwischen Technologie, Regulierung und Kundenlösungen und sorge dafür, dass Sicherheit kein Zusatz ist, sondern von Anfang an mitgedacht wird.

Wie lange bist du schon Teil von #TeamYunexTraffic?

Ruben: Mein Weg hier begann 2014, direkt nach meinem dualen Studium der Betriebswirtschaftslehre. Damals bin ich als Contract Manager bei Siemens ITS eingestiegen. Relativ schnell habe ich gemerkt, dass die Verkehrstechnik viel spannendere technische Rollen bietet, als ich ursprünglich erwartet hatte. Das hat mich motiviert, berufsbegleitend noch einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen zu machen.

Von 2019 bis 2024 habe ich als Referent im Bereich Sales und Project Execution gearbeitet. Während meine erste Rolle stark standardisiert war, fühlte sich die zweite wie das komplette Gegenteil an – fast jedes Projekt war ein neues Puzzle. Diese Erfahrung hat mich schließlich zu meiner heutigen Rolle in der IT‑Sicherheit geführt, die technische Tiefe mit schnelllebigen regulatorischen Themen in einer überraschend spannenden Branche verbindet.

Was begeistert dich an deiner Rolle und deiner Arbeit am meisten?

Ruben: Es ist die Mischung aus Technologie, Regulierung, konzeptionelle Arbeit und operative Umsetzung – alles in einem sehr dynamischen Umfeld mit echtem Impact. Die Systeme, an denen wir arbeiten, sind nicht theoretisch. Menschen nutzen sie jeden Tag. Wenn alles gut läuft, merkt es niemand. Und in der IT‑Sicherheit ist genau das im Grunde der Applaus.

Gibt es auch Herausforderungen?

Ruben: Auf jeden Fall. In der IT‑Sicherheit fühlt man sich nie wirklich „fertig“. Jeder Tag bedeutet, bestehende Lösungen zu hinterfragen, zu verbessern und immer mindestens einen Schritt voraus zu sein. Ein großer Teil meiner Arbeit ist es, Risiken realistisch einzuschätzen – weder zu überreagieren noch naiv zu sein – und dann passende Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Das hält die Arbeit spannend und herausfordernd.

Gibt es etwas an deinem Job, das viele überraschen würde?

Ruben: In „Stirb langsam 4.0“ (2007) gibt es eine Szene, in der ein Cyberangriff ein Verkehrschaos auslöst, weil alle Lichtsignalanlagen gleichzeitig auf Grün schalten. Die gute Nachricht: Dieses Szenario ist technisch seit einiger Zeit nicht möglich. Die weniger gute Nachricht: Wenn die falschen Personen Zugriff auf ein Verkehrsmanagementsystem bekommen, ist immer noch einiges an Unsinn machbar. Genau das zu verhindern, ist im Wesentlichen mein Job – leider ohne Bruce Willis.

Verkehrsmanagement ist stark digitalisiert. Was bedeutet das für deine Rolle?

Ruben: IT‑Sicherheit existiert wegen Digitalisierung und Vernetzung – sie ist sozusagen die Kehrseite all der Chancen, die digitale Verkehrssysteme bieten. Manche sehen IT‑Security‑Expert:innen als diejenigen, die immer „Nein“ sagen. Ich sehe meine Rolle eher darin, Dinge möglich zu machen, indem Risiken professionell gemanagt werden. Wenn Risiken und Bedrohungen gut adressiert sind, bremst das Innovation nicht, es beschleunigt sie.

Wie sieht für dich die Zukunft des Verkehrs aus?

Ruben: Vor allem sicherer. Nicht nur in Bezug auf die Systeme im Hintergrund, sondern spürbar sicherer für alle, die unterwegs sind. Gleichzeitig wird Verkehr effizienter: kürzere Reisezeiten, geringerer Energieverbrauch und eine bessere Nutzung des verfügbaren Raums. Und das Beste daran? Es gibt noch unglaublich viel ungenutztes Potenzial.

Wenn du jemandem etwas mitgeben könntest, der oder die über eine Rolle bei Yunex Traffic nachdenkt, was wäre dein Rat?

Ruben: Interessanterweise hatte nur meine allererste Rolle eine vollständig definierte Stellenbeschreibung. Bei allen weiteren Rollen fühlte es sich eher so an, als würden sie sich um mich herum entwickeln – und nicht umgekehrt. Diese Flexibilität ist meiner Meinung nach einer der Gründe, warum so viele Kolleg:innen lange bleiben. Wenn ihr neugierig seid, gern lernt und kein Problem damit habt, dass sich Rollen weiterentwickeln, werdet ihr euch hier wohlfühlen. Und an sinnvollen Herausforderungen mangelt es definitiv nicht.

Danke, dass du dir Zeit genommen hast, Ruben – es war großartig, mehr über deine Rolle und das, was du machst, zu erfahren!